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Sonntag, 22. Juni 2025

Donauinselfest am 20. Juni 2025

Analphabeten: Eindeutig eines meiner Highlights, fand sie echt gut. Lustige Texte, Volksmusik und Punkrock. Und dann machen sie richtig gute Stimmung und animieren einen zum mitmachen. Sie haben auch außergewöhnliche Instrumente wie die Teufelsgeige und das Akkordeon mit dabei. Die Lederhosen sehen ihnen auch sehr :D also es ist perfekt wenn man härtere Musik mit so Volksfest Touch mag. A schneidige Polka fand ich fast am besten, aber Hinterseer Hans- Tirols schönste blondine (wo dann auch einer mit Perücke auf die Bühne kam), war der hit). Zum Polka gab es sogar einen tanz zum mitmachen bei "Da schneid ich mir die Pulsadern auf, I geb den Löffel ab und daun häng i mi auf...." I love it wenn songs so düster sind aber eine lustige Melodie haben. Bekam ein bisschen die ärzte Vibes.

J.B.O.: Die Band ist immer ein Highlight. Man kennt irgendwie alles, man kann gleich mitmachen, und sie sind einfach sau lustig. Walk with an Erection hatte eine besonders lustige Show mit tanzenden Penissen und Peniswasserspitzpistolen. Ich hab die ganze Zeit gelacht. Aber auch Klassiker wie "Mei Alde ist im Playboy drin" oder "Wacken ist nur einmal im Jahr" (das fühl ich so sehr, dabei geh ich net mal Wacken) waren dabei. Was ich auch mag ist dass die Fans immer pink anziehen, schwarz pink gold!!! Feier ich. Einer der Sänger hat mich gesehen und mein Bierbie-Shirt gefeiert und mir zugezwinkert. Das Plek hab ich aber leider nicht erwischt als er es mir zugeworfen hat. Die Geste zählt :D

Steel Panther: Die waren einfach so lustig war sie da von Drogen, Backstageorgien und Sex gelabert haben, ich war nur am lachen. Die band ist einfach so witzig. Die outfits sind auch witzig! Bei girl from olkahoma haben sie ein Mädel hochgeholt auf die Bühne was einfach perfekt mitgemacht hat, sie wurde von jedem der Band angesungen und sie hat auch mitgesungen und ihre stimme war richtig beeindruckend. Bei 17 girls in a row kamen ganz ganz viele Frauen auf die bühne, einige haben sogar blank gezogen. Ich kannte sogar eine :D das war auch richtig lustig. Und ich schwöre dass der eine Gitarrist mich sogar auch mal angeschaut hat und mir ein Plek zugeworfen hat, ich habs schon wieder nicht gefangen xD naja... bin da halt schlecht. Aber es war trotzdem sehr spaßig alles.

No Angels: Die kennt man einfach von früher als mein ein Kind war. Erster Song war gleich Daylight in your Eyes. alle anderen kamen mir auch bekannt vor. Zum Gesang haben sie auch getanzt. War eigentlich ganz lieb.

Kim Wilde: Mir war gar nicht bewusst wie viele Hits die Frau hatte. Ich dachte ich kenn so 1-2 songs aber dann war es doch wesentlich mehr. Sie hat auch echt eine tolle stimme, hat sich alles richtig gut angehört. Cambodia ist so ein gutes lied, das hat mir richtig gefallen. Dann hat sie auch noch Irgendwie irgendwo irgendwann gesungen, weil sie das mit Nena gemeinsam gesungen hat. Wie cool ist das? Außerdem Kids in America ist auch von ihr, das hatte ich ganz vergessen. Sie hat auch das Publikum zum mitmachen animiert. richtig gut.

Conchita Wurst: Hier hab ich es leider nicht mehr richtig zur Bühne vor geschafft, aber ein bisschen was habe ich gesehen und gehört. ausreichend :D Ich hab Rise like a Phoenix gehört und dann kamen auch noch Cover von Live is Life un I am from Austria. Gerade Live is Life war richtig gut. Ich mochte auch die Bühnenoutfits der Band. Sehr fancy. Gefiel mir.

Freitag, 9. Oktober 2015

Voices for Refugees am 3. Oktober 2015 in Wien

Für einen guten Zweck fand am 3. Oktober 2015 das Solidaritätskonzert Voices for Refugees am Heldenplatz in Wien statt. Ich wusste schon im Vorfeld, das wirklich viel los sein wird, also habe ich mich dementsprechend vorbereitet, dennoch war es beim Reingehen wirklich heftig- nur Menschen und man wusste nicht wo man hin gehen kann um mehr Platz zu haben. Aber ich denke, das lag einfach am Eingangsbereich. Wenn man sich mal in die Mitte vorgedrängelt hatte, hatte man auch mehr Platz. Es waren um die 100.000 Menschen da. Und dafür war es auch überraschend friedlich.

Es fanden den ganzen Nachmittag bis in die Nacht über Konzerte statt. Zwischendurch gab es Reden, Videoeinblendungen (z.B. The Train, sehr stark), Flüchtlinge kamen zu Wort und auch unser Bundespräsident Heinz Fischer hat eine kurze Ansprache gehalten. Ich möchte mich hier im Blog, da hier ja die Musik im Fokus steht auf die Konzerte konzentrieren die ich gesehen habe.
Erwähnenswert ist noch die Schweigeminute die abgehalten wurde. Beeindruckend, wenn 100.000 Menschen einfach mal still sind.

Soap & Skin
Eine Österreicherin mit einer fantastischen Stimme. Ihre Songs waren kraftvoll und stimmungsvoll. Man hat das Gefühl, sie wollte wirklich eine Message vermitteln und hat das auch geschafft. Nichts zum Mittanzen, nichts zum daheim hören, eher etwas Starkes, was man sich live gibt.

Conchita Wurst
Conchita sang 2 Songs. Einen kannte ich aus dem Radio. Ich fand es spannend sie mal live performen zu sehen, diese Chance hatte ich bisher noch nicht. Es ist definitiv nicht meine Musik, muss ich zugeben, aber ihre Stimme ist schon stark.

Zucchero
Ich konnte mit dem Namen vorher gar nichts anfangen, dann kam ich doch drauf dass ich die Songs kannte! Sehr bekannt, vermutlich von den ganzen Ö3 Sessions die man beim Autofahren manchmal durchmacht ;) Aber live kam er richtig gut rüber. Bei einem Lied hatte er auch einen Kinderchor dabei

Bilderbuch
Ich kannte die tatsächlich vorher nicht! Ich hätte es nur vage Indie-Rock zuordnen können was auch irgendwie stimmt, aber sie machen auch so Cross-Overs. Maschin und Schick-Schock haben es mir sofort angetan. Der Sänger ist unglaublich charismatisch, sowas mag ich. Er hatte die Menge sofort unter Kontrolle. Ich glaube da will ich mir mal ein gesamtes Konzert ansehen.

Die Toten Hosen
Das war natürlich was besonderes. Zwar hat Campino den Namen unseres FPÖ-Hass-Objekts #1 falsch ausgesprochen, aber das werd ich ihm verzeihen, denn sie haben Madelaine (aus Lüdenscheid) gespielt, das habe ich so gehofft. Ansonsten kann ich nur sagen, dass der Gig kurz aber heftig war. Mit Pogen und allem drum und dran.  Europa fand ich richtig bewegend, dieses Lied trifft die ganze Flüchtlingssituation sehr gut, es ist traurig und dramatisch. Schrei nach Liebe durfte natürlich auch nicht fehlen. Also die Setlist ließ nichts missen, sogar Tage wie diese, wo Campino auch verbot dass die FPÖ diesen Song für ihre Parteiveranstaltungen nutzen darf. Tolle Message.

Dann ging es übrigens friedlich nach Hause. "You'll never walk alone"!