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Montag, 11. August 2025

M'era Luna am 9. August 2025 in Hildesheim

Eisbrecher: Tatsächlich waren wir hier nur kurz, ein paar Songs habe ich mitbekommen, bin durch die Band davor und die Überschneidung erst etwas später hin und dann acuh früher wge um den Verkehr zu vermeiden. Aber sie sind immer nett, da kann man nix sagen. Bei einem Song kam Joachim Witt als Gastsänger. und This is Deutsch ist ein Banger.

Heilung: es heißt ja immer, Heilung ist kein Konzert sondern ein Ritual. Ja kann gut sein, aber ich will eigentlich ein Konzert sehen ;) Ich bin Atheistin, mich interessieren Rituale nicht. Es hat auch was von einem Theaterstück, aber dann geh ich lieber ins Theater. Man hört schon raus, dass mich das ganze nicht überzeugen konnte. Ich finde es zwar interessant wie sie erst die Bühne segnen, sich dann die Krieger vorbereiten, um Opfergaben tanzen. Und ich fand auch die Aufmachung sehr ästhetisch. Bei Ben zi bena konnte ich sogar mitsingen- Althochdeutsch sei dank. Aber nein, bei mir sprang der Funken nicht über.

Apocalyptica: Hier habe ich nur kurz während ich gegessen habe zugehört. Die sind schon gut.

Covenant: Ursprünglich wollt ich sie mir gar nicht anhören, bin dann aber doch hin und sie waren spitze. Vor allem über Ritual Noise hab ich mich gefreut. So ein guter song! Und es war gar nicht so viel Nebel auf der Bühne wie ich es sonst gewohtn bin bei ihnen. 

Faderhead: Eines meiner Festivalhighlights. Ich kenn gar nicht so viele Faderhead songs aber mir ist einiges im Ohr hängen geblieben, wie die neue Single "This is not the end" und "All black everything". Es war eine richtige Party. Sie waren zu dritt auf der Bühne und sind teilweise auch ziemlich rumgesprungen.

Tanzwut: Hat mir auch ganz gut gefallen, wobei ich die anderen Mittelalterbands des Tages direkt ansprechender fand. Aber optisch machen sie was her: So viele Musiker auf der Bühne, coole Outfits und Duselsack geht halt immer.

Samsas Traum: Weiteres Festival highlights. Die Setlist war so als wäre ich 20 Jahre jünger. Alles so hits meiner Jugend un ddas war einfach nur Hit nach Hit! Endstation Eden, Stromausfall im Herzspital, natürlich Kugel im Gesicht... und es wurde sogar gepogt. Kaschte war so gut- er klingt live zwar anders als auf Platte, aber das macht gar nix.

Chrom: Da bin ich so reingestolpert und hab sie mir dann angeschaut, schöner Synthpop der mir ab udn an VNV Nation Vibes gibt.

Heimataerde: Ich bin mir sehr sicher dass ich Heimataerde schon mal irgendwo live gesehen habe, aber ich kann mich einfach nicht mehr erinnern wo. Für mich ist das so mittelalterelektro. Die Stimmung war auch gut für dass das vormittags war. 

And One: Natürlich war And One der Hauptgrund warum ich überhaupt auf dem Festival war. Und ich hab es nicht bereut, der Aufbau war wie in Klaffenbach nur trugen sie Uniformen (außer Steve). Die Setlist war gut- solide würd ich sagen. Keine Überraschungen, aber durchaus gut! Steve hat herumgewirbelt, gesungen und alles gegeben! Joke war auch richtig klasse- er hat mich bei Sometimes auch im Publikum entdeckt <3 Besonders krass war für mich Uboot Krieg in Ost Berlin und Technoman. Ich bin so abgegangen. 

Subway to Sally: Ich hab gehört dass Eric Fish krank war. Ich hab das gar nicht mitbekommen - und ich hab es auf der Bühne auch gar nicht bemerkt, er hat richtig abgeliefert. Die Setlist war auch gut, viel von Nord Nord ost aber dann auch viele hits wie Sieben und Kleid aus Rosen. Alt werden sie aber langsam alle. Ich auch allerdings.

Blutengel: Die Show ist wie immer toll, egal wie oft ich sie seh, es ist einfach schön den Tänzerinnen zuzusehen wie sie sich in Nonnenkostümen ausziehen, Dann das Hin und her zwischen Chris Pohl und Lukas gefällt mir auch, das ist lustig und charmant (Wir müssen uns beeilen, wir haben nicht viel Zeit, dann kommen wir früher zum Essen!). Was glaub ich neu war war eine Tanzgruppe, das war auch sehr unterhaltsam mal so backgroundtänzer:innen auf der Bühne zu sehen.

Lacuna Coil: Leider nicht so ganz mein Fall, im Vergleich zu den anderen Bands waren die eher hart und hatten weniger Show.

Versengold: Der Hintergrund war eine Bar- und dann singen sie über Songs über Barmädchen in die man sich nicht verlieben darf :D Man kann einfach immer mitsingen und mitgröhlen, dann gab es flitter, mehrmals, und sie haben einen Song aus dem Publikum heraus performt. Die Stimmung war auf jeden fall spitze.

Coppelius: Die Show von Coppelius ist immer sehenswert, ein bisschen Theater, Metal mit klassischen Instrumenten- kann man wirklich machen es ist richtig gut. Ich hatte so viel Spaß dabei! Sie sind so musikalisch und ich bin jedes mal beeindruckt. Außerdem rasen sie regelrecht über di ebühne, so vile energie hätte ich gerne. Sie haben auch einige Hits gespielt wie Schöne Augen. Musenkuss.. und ein Chop Suey Cover. Was ich immer mag sind die Outfits: können bitte mehr Männer Anzüge und Hüte tragen? Bitte? Cool war auch dass sich Bastille ins Publikum mit einer Flasche Sekt gehaun hat um den dann zu verschenken

Manntra: Ich bin jetzt drauf gekommen dass ich Manntra vor vielen Jahren mal als Vorband von Die Krupps gesehen hab. Damals fand ich sie gut. Jetzt find ich sie noch immer gut! Schon witzig. Besonders hervor heben möchte ich die coole outfits, dass sie mit einer Luftmatraze über die Menge gesurft sind und Feuer- das schon vormittags.

Schattenmann: Die Outfits der Band waren der Hammer, da hat man richtig viel gesehen. Ansonsten sehr rockig unterwegs.

Corvus Corax: Was für eine Show! Die Zeit ist einfach nur verflogen weil es dauernd was zum Schauen gab. Sie hatten als Gäste eine Schauspieltruppe in Monster-Kostümen dabei und die waren vorne im Graben und es sah so gut aus. Dann kam auch eine Sängerin dazu die ebenfalls Songs mitgesungen hat (ragnarök) und einen Song über eine Meerjungfrau wo wir mitgesungen haben. Ich war richtig angetan wie gut das war. 

Freitag, 26. Juli 2019

Amphi-Festival am 20. Juli 2019 in Köln

Massive Ego
Ich habe die ersten Songs leider verpasst, aber ich war bei einigen Highlights dabei. Der Sänger von Auger kam für einen Song dazu und sie gaben ein Duett. Das nächste Highlight war das Military Fashion Show Cover: Das rockt total. Generell fand ich es schön. Der Sänger hat Stimmung gemacht und ist über die Bühne gesaust. Auch optisch haben sie sich von den Outfits her was überlegt, was ich immer sehr schätze. Es war also immer was Interessantes zu sehen und die Lieder sind sehr tanzbar.

Samsas Traum
Mir gefiel Samsas Traum am Amphi sogar besser als beim Konzert in Wien. Die Stimmung war gut und die Band war auch mehr involviert als sonst, zumindest hatte ich dieses Gefühl. Der Song "Dein bleicher Wolf" gefällt mir mittlerweile richtig gut (das heulen wie ein Wolf haben wir nur nicht so gut hinbekommen). Die alten Songs sind sowieso wunderbar, was soll man dazu sagen. Es wurde auch versucht eine Wall of Death bzw Wall of Goth anzuzetteln, ich bin mir aber nicht sicher ob das funktioniert hat, das hab ich nicht gesehen ;) Bei den letzten Songs wird aber normalerweise gepogt. Da ich mich da aber das letzte Mal etwas verletzt habe, hab ich das ausgelassen.

Agent Side Grinder
Das war wunderschön. Die Musik geht mir so ins Ohr, mir gefällt es außerdem dass die Band viel per Hand macht und nicht alles vom Band kommt. Das ist schön anzusehen.

Solitary Experiments
Da war so viel Stimmung, die Halle war voll <3 Was mich beeindruckt hat waren die 2 Drummer die einfach so gut wie immer synchron getrommelt haben, das hat richtig geil ausgesehen und hat mich regelmäßig hypnotisiert. 

Haujobb
Ich hab vor allem Nebel gesehen. Von der Bühne leider nicht so viel. Die Musik ist leider auch nicht so meins, es war mir ein wenig zu unmelodiös.

Nitzer Ebb
Klassiker die ich unbedingt sehen wollte. War auch nicht enttäuscht, es war wie ein langes cooles DJ-Set mit Songs die man von den Clubs kennt. Ich glaube nochmal brauch ich sie mir zwar nicht anzusehen, aber ich bin froh, dass ich sie gesehen habe.


Hell Boulevard
Um 11:00 dort vor der Bühne zu stehen um diese Band zu sehen war etwas hart, aber ich habs geschafft und war nicht enttäuscht. Die Songs waren cool. Ich kannte aber nur In Black we trust und  Zero Fucks given sowie Baby one more Time (Britney Spears Cover xD). Den Song Bitch Next Door fand ich auch toll. Die Band wirkte gut aufeinander eingespielt und auch obwohl es so früh war war die Stimmung super und alle haben mitgemacht und mitgesungen. Hat sich gelohnt

Jäger 90
1. Reihe wuhu! Da ging es richtig zu Sache mit einem Pogo hinter mir. aber mir macht das auch Spaß. Vom Sänger angesungen worden, vom Drummer bemerkt worden (lovely Greetings an dieser Stelle, danke dass du immer so nett bist zu mir :D) und  ich hab richtig viel getanzt, gut dass das Boot etwas klimatisiert war. Man kennt vielleicht den Song Stiefelblitz? Aber auch wenn ich sonst nicht so viel kannte war das richtig guter EBM.

Cryo
Das war mir etwas zu ruhig, es war schon schön elektronisch und ein Fan meinte man könne hier in eine andre Welt eintauchen, aber der Funke ist nicht ganz übergesprungen, wobei ich die Bühnenshow schon cool fand. Und immerhin gab es einen leuchtenden Mikro-Ständer :D

Spark!
Für diese Band war ich überhaupt in der 1. Reihe und es war cooooool. Es gab diesmal zwar keine Konfetti und nicht viel Akrobatik, aber dass die beiden zuerst als Clowns auftreten ist einfach geil. Dann wurde es wohl zu heiß und sie haben sich entkleidet ;) Die Songs sind einfach geil. Es ging so zu, so viel Pogo. So viel Spaß. es gab sogar crowdsurfer (die Security wirkten etwas überfordert, und ich war dann verwundert dass keiner mir zur hilfe kam als ich einen oben gehalten hab... hab ihn dann auf die Absperrung gesetzt. Aber echt.. da muss man eigentlich schneller reagieren). Defitiniv mein Highlight vom Festival.

Nachtmahr
Wurde von Max vor dem Auftritt unten im Graben begrüßt <3 loooove hahaha Für meinen Geschmack war etwas zu viel Nebel auf der Bühne. Ich weiß... es sollte aussehen wie auf einem Schlachtfeld... aber ich hab die ersten Songs gar nichts gesehen xD Also nur schemenhaft. Es wurde dann später aber etwas besser. Die Nachtmahr-Damen kamen in den Graben runter und haben die erste Reihe mit ihren Peitschen begutachtet- ich geb zu- hatte ein wenig angst! Und dieses Mal wurde Max gefesselt und von den beiden gefesselt- das war eine nette Abwechslung zur Show am WGT. Also echt ne tolle Show und ein würdiger Festival-Abschluss!

Dienstag, 9. April 2019

Samsas Traum am 3. April 2019 in Wien

Wieder mal ein Samsas Traum Konzert in Wien. Leider gefällt mir das neue Album nicht so gut, es ist wieder sehr metallig und erinenrt an Heiliges Herz. Wobei ein paar Songs schon sehr eingängig sind wie zB Dein bleicher Wolf hat mir auf anhieb gefallen. Trotzdem habe ich mehr auf die alten Hits gewartet. Von Poesie: Friedrichs Geschichte wurde überraschenderweise gar nichts gespielt. Mein Highlight war Stromausfall im Herzspital. Ich hatte das Gefühl, dass das Konzert nicht so richtig in die Gänge kam und ich fand die Stimmung etwas komisch. Vor allem haben wir als Publikum beim Mitsingteil vom Zebra auch ziemlich versagt. Alles in allem komisch. Das Publikum war aber sehr redselig und hat viel mit Kaschte interagiert. Er war auch nett und hat einem Mädchen in der 1. Reihe ein Tshirt geschenkt weil sie traurig aussah und er sie glücklich machen wollte. Das fand ich wirklich nett. Am Ende bei Kugel im Gesicht haben wir auch gepogt, hab mir auch prompt weh getan ;) Andere versuche eine Wall of Death zu machen haben nicht so gut funktioniert. Was mir auch gefühl war wie sie die Bühne gestaltet haben, ich mochte das Plakat hinten einfach mit dem Skelett.

Donnerstag, 26. November 2015

Samsas Traum am 24. November 2015 in Wien

Ich habe die Karten für dieses Konzert schon seit letzte Weihnachten daheim. Noch dazu wurde die gesamte Tour von Frühjahr auf Herbst verschoben, dass ich das jetzt endlich erleben durfte ist ja kaum zu glauben! Inzwischen kamen aber ganze zwei neue Alben von Samsas Traum und Weena Morloch raus, was ich auch ziemlich gut finde.

Supportact war Vic Anselmo. Sie hat mich mit ihrer Stimme einfach überzeugt. Ich würde mir die Musik so wohl nicht zuhause anhören, aber sie wirkte so neckisch auf mich- einfach Musik mit einem Augenzwinkern, und das machte sie auf Anhieb sympathisch.

Samsas Traum war auch ein Kombi-Gig mit Weena Morloch, so dass Lieder von beiden Bands in der Setlist abwechselnd vorkamen. Der erste Teil bestand aber fast ausschließlich aus Liedern vom neuen Samsas Traum Album "Poesie: Friedrichs Geschichte". Ich habe mir das sehr schwierig vorgestellt diese schwere Thematik live umzusetzen. Es war für mich persönlich auch schwierig, weil die lieder sind gut, die Texte sind eingängig aber dennoch fühlt man sich auch ein wenig beklemmt. Thematisch geht es nämlich um einen Jungen zur Zeit ddes Nationalsozialismus, der am Ende vergast wird.
Aber trotz allem hat es sehr gut funktioniert. Zwischendurch gab es eine Auflockerung mit Blut in der Waschmuschel (klingt komisch, ist aber so- und ich LIEBE dieses Lied und habe mich sehr darüber gefreut.).

Es gab dann natürlich auch ein paar Klassiker wie "Ein Foetus wie du", "Igel im Nebel", "Stromausfall im Herzspital" oder auch den Cover-Song "Moskau". Da waren natürlich alle am Tanzen und Pogen. Es geht vor allem gegen Ende immer ziemlich heftig zu, da darf man nicht zimperlich sein.

Ich möchte auch noch Alexander Kaschtes Bühnenpräsenz erwähnen. Wenn der Mann nicht Musiker wäre, könnte er Schauspieler sein. Er beeindruckt mich jedesmal aufs neue. Mein erstes Samsas Traum Konzert erlebte ich 2008, das war Heiliges Herz. Wenn ich dieses Konzert von Poesie mit dem von damals vergleicht, dann glaubt man nicht, dass es sich dabei um die gleiche Band handelt. Aber dennoch ist es irgendwie stimmig. Kaum zu glauben, die Musik wächst mit mir mit.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Amphi Festival am 25.-26. Juli 2015 in Köln


Der erste Amphi Tag war leider etwas unglücklich, weil es eine Sturmwarnung gab und daher keine Konzerte stattfinden durften. Das bedeutete 2 Bühnen waren nicht offen und alle mussten drinnen in der Lanxess Arena sein. Da war es dann natürlich etwas eng. Es fielen auch viele Bands aus
und wurden vorverlegt, wo eingeschoben oder auf den nächsten Tag verschoben, was vielen natürlich nicht gefiel. Ich finde aber, dass alles recht gut geregelt wurde.
Neben der Arena hatte auch noch eine Markthalle zum Einkaufen offen und das Henkelmännchen für die Signierstunden. Ich war bei der Goethes Erben Autogrammstunde und hab ein Foto mit Oswald Henke ergattert (Goethes Erben, Fetisch Mensch, Henke). Er wirkte so geduldig und nett. :)


Chrom: 
Bei der Erkundung der Halle haben wir gleich die Ränge entdeckt, und da haben wir uns Chrom angeschaut. Die Lieder haben Ohrwürmer verursacht, das kann man sich nicht vorstellen. Sehr gute Band, die einen sehr frühen Slot am Festival erwischt hat. Loneliness war wohl der Festival Song schlechthin.

DAF:
Auf die habe ich gewartet. Sie wurden von der Außenbühne auf die große Bühne nach innen verlegt und haben dadurch wohl viele leute verstört. Sie sind schon sehr eigen! "Nachtarbeit ist Arbeit in der Nacht" ist wie immer mein Highlight gewesen. Ich habe viel getanzt. Es gab leider einen Durchhänger in der Mitte wo nur sehr ruhige Lieder gespielt worden sind. Aber der Anfang und das Ende waren wunderbar. Es wurden natürlich auch Klassiker wie Verschwende deine Jugend, Tanz den Mussolini, Als wärs das letzte Mal und Der Räuber und der Prinz gespielt.

The Birthday Massacre:
Diese Band kannte ich vorher noch nicht. Sie sind so Elektrorock mit einer weiblichen Sängerin. Ein paar Lieder waren ganz eingängig, aber wohl nichts was ich weiter verfolgen wäre. Ich möchte es aber wenn sie manchmal so flüsternd sang wie in "Blue".

Agonoize:
Da ich Agonoize am Vortrag gesehen habe, wollte ich eigentlich nicht hingehen, aber dann bin ich irgendwie hängen geblieben und hab sie mir sitzend angesehen. Sie haben eine coole Bühnenshow mit viel viel viel Kunstblut, dass die ersten Reihe in Massen abbekommen haben (Er ist mit einem Messer rumgelaufen und hat sich dann quasi die Pulsadern aufgeschlitzt und dann hat es splattermäßig rumgespritzt). Mir gefielen sie am Vortag zwar besser, aber insgesamt find ich sie sehr solide und würde mir auf jeden Fall wieder eine Show anschauen. Ich finde es halt so schade, dass ich die Texte live überhaupt nicht verstehe, dabei finde ich die ziemlich lustig, zumindest wenn ich sie mir jetzt zuhause anhör. Koprolalie ist mein Favorit.

Goethes Erben:
Das war WUNDERSCHÖN! Ich kannte zwar nur ein Lied- und zwar Himmelgrau, aber es hat keine Rolle gespielt wenn man nichts gekannt hat. Ich habe einfach zugehört, gelauscht, geschaut.... es gab nicht nur die Band, sondern auch Tänzer, die die Lieder untermalt haben, z.B. bei Tage des Wassers gab es wunderschönes Ballett. Ich war die ganze Zeit gerührt. Ich finde, Oswald Henke ist einfach einer der musikalischsten Menschen und besten Songwriter die ich kenne. Die Stücke bewegen mich einfach und ich hatte durchgehend Gänsehaut.

Front 242:
Ein weiterer Szene-Klassiker der Elektroszene, die hätte ich mir aber lieber gespart. Ich hab keine Energie von der Bühne gespürt, es war laut und langweilig und ich wäre fast eingeschlafen. Das ist schon traurig, vor allem weil ich sehr weit vorne gestanden bin. Ein paar Sachen waren ganz interessant und auch tanzbar, aber im großen und ganzen war ich nur froh, dass es vorbei war.

And One:
Natürlich der Grund warum ich überhaupt auf diesem Festival war: And One! Ich hab es bis in die erste Reihe geschafft und habe Joke, Rick, Steve und Nico von ganz nahem angehimmelt.  Opener war An alle Krieger- ich find das ist richtig stark. Unter meiner Uniform war wie immer rührend. Besonders gefreut habe ich mich über Männermusik, wo ich so richtig viel rumgehüpft bin. Steine sind Steine ist für mich live auch ungewohnt weil ich ja nicht aus Deutschland bin ;) bei der Deutschmaschine war ich dafür noch motivierter. Das Timekiller Cover wurde auch gespielt. Es war einfach alles toll. Steve meinte auch er hätte um 2.000 Euro das Amphi gekauft und würde das Festival nächstes jahr wieder im Tanzbrunnen veranstalten xD

Patenbrigade:Wolff:
Erstes Konzert am Sonntag, und dann gleich ein so cooles. Die Band war im Bauarbeiter Look auf der Bühne, haben die Bühne abgesperrt und Schilder aufgestellt um auf die Bauarbeiten hinzuweisen. Die Songs waren allesamt absolut tanzbar, sei das jetzt Volksarmee, Der Grenadier trinkt Bier oder Gefahrstoffe... man musste einfach mitgehen. Während der Show gab es Videowalls um die Lieder zu untermalen, es wurde Bier über ein Rohr ins Publikum geleitet und am Ende gipfelte die Show mit der Zerstörung eines Keyboards durch einen Hammer. Das war sehenswert, das war toll!

Pokaemon Reaktor:
Ich bin vor allem wegen den Namen hingegangen ;) Eine Mischung aus EBM und Elektropunk. Ich mag die Stimme des Sängers nicht so, das ist mir zu viel Geschrei und nicht melodiös genug, aber die Beats sind gut und sehr tanzbar. Ich mag die weiblichen Bandmitglieder außerdem umso mehr, Berliner Schnauze macht sie sympathisch!

S.P.O.C.K:
Diese Musiker sind ein Wahnsinn! Wunderbarer Synthie Pop mit Texten über Star Trek, Star Wars, Raumschiffe, Aliens und dem Weltraum. Und man kann wunderbar Mittanzen und mitsingen. Die Band war voller Energie und hat eine richtig gute Laune verbreitet. Bei "Out There" konnte ich mich kaum halten, weil es so viel Spaß gemacht hat herum zu hüpfen. Das bekannteste Lied ist "Never trust a Klingon" und wurde natürlich auch gespielt. Ich hoffe ich kann die Truppe bald mal wieder live erleben.

Welle:Erdball:
Trotz erwas etwas Aufbau-Schwierigkeiten war Welle:Erdball zauberhaft. Die Damen trugen wunderschöne Outfits. Fräulein Lila hat eine tolle Stimme und Honey ist sowieso spitze. Überrascht hat mich der Song "Telefonsex". Das war ungewohnt hart, aber gut. Ansonsten habe ich mich gefreut über VW-Käfer, Schweben, fliegen, fallen (sooooo viele Ballons überall) und Starfighter F-104G (Backstage gibt es Sex und Drogen und wir falten Papierflieger!).

Samsas Traum:
Ich habe Samsas Traum nur teilweise gesehen, weil ich ja früher zu The Mission musste. Ich habe sie mir ca. 30 Minuten angeschaut (werde sie aber bald in Wien am Konzert wieder komplett sehen). Mit kurzen Haaren und ohne Brille hätte ich Alexander Kaschte fast nicht wiedererkannt, aber seine markante Stimme ist einfach einmalig und ohne Zweifel erkennbar. Ich liebe die Texte von Samsas Traum. So poetisch und wunderbar. Jedes Album ist auf eigene Weise gut. Ich kannte in den 30 Minuten jetzt zwar nur 2 Songs, aber auch die anderen waren sehr gut!

The Mission:
Meine Freunde Nana und Eve Evangel, die Sänger von Lolita KompleX, wurden tatsächlich von Wayne Hussey, der gerade etwas krank ist, gefragt, ob sie mit ihm auf der Bühne stehen möchten und ihn stimmlich unterstützen möchten. So kam es, dass die beiden plötzlich vor 15.000 Leuten singen durften. Ein Wahnsinn! Ich kannte The Mission vorher gar nicht, aber das machte es natürlich zu etwas ganz besonderem. Ich war ganz hingerissen! Meine Band werden The Mission zwar nie werden, aber es war ne tolle Stimmung, es fühlte sich ein bisschen wie bei den Hosen an. Die Fans bauten Türme, haben ekstatisch mitgesungen und alle schienen glücklich zu sein! :)


VNV Nation:
Ein würdiger Headliner! Der Sänger wohnt mittlerweile in Deutschland und spricht auch schon ausgezeichnet Deutsch :) Er hat für die Fans für Fotos posiert, allen zugelächelt, dem Einhorn Menschen viel Spaß gewünscht... wir haben mitgesungen bei Illusion, bei Nova einen Sternenhimmel erschaffen (wunderbar) und einfach nur der Musik gelauscht. Es war wirklich ein wunderschöner Festival-Abschluss.

Dienstag, 20. September 2011

Samsas Traum am 20. September 2011 in Wien

Was ich an Alexander Kaschte mag, aber auch beängstigend finde: Diese Schizophrenie. Während bei Weena Morloch das Publikum angespuckt und verhöhnt wird, ist er bei Samsas Traum freundlich, wenn auch ein bisschen verarschend, aber doch sympathisch. Dass das diesselbe Person ist, ist kaum zu glauben, gehört aber irgendwie dazu! Bei Weena Morloch mochte nicht so richtig Stimmung aufkommen. Auch wenn die Show cool war- wobei ich mir aber auch noch mehr Blut erwartet hätte. Ich hab mich jedenfalls sehr gefreut mal Schande und Disco-Vampir live hören zu dürfen *_* Bei Samsas Traum war es dann ziemlich geil! es gab auch richtigen Pogo, Wall of Deaths etc. wo es ziemlich zur Sache ging. da musste man gut aufpassen. Sehr gefreut hab ich mich über die Songs Ein Name im Kristall, Heiliges Herz, Stromausfall im Herzspital, Ein Foetus wie du, FMNF (das war soo cool) und A wie Antarktika... etc. Das Publikum ging mir mit einigen Kommentaren auch ziemlich auf die Nerven, die hätte Alex ruhig mehr verarschen können o.o aber ich freute mich dafür sehr über den Wodka, Alex hat die Mädels auch dazu aufgefordert blank zu ziehen. Ich wundere mich, ob das schon jemals ein Mädel bei einem Samsas Traum Konzert getan hat? Ich hab kurz drüber nachgedacht, aber bei Goth-Konzis find ichs irgendwie unpassend.. bei Die Ärzte werd ich es wieder tun.. aber so käme es mir falsch vor xD Klaus meinte auch, bei den anderen Konzerten kam das gar nicht.

Dienstag, 18. März 2008

Samsas Traum am 18. März 2008 in Wien

 Das Konzert an sich... ich war zuerstzwiegespalten. Es wurden zuerst nur Songs vom neuen Album gespielt, die ziemlich metallastig sind und mir persönlich nicht so taugen. Dann kam auch noch die "Spucken wir das Publikum mit Kunstblut an" Aktion XD ich stand gescheiterweise in der 2.-3. Reihe ^^; da kommt Alex zu mir her... schaut mir in die Augen.. ich denk mir "Ach du Scheiße"..... spuckt er mir das Zeug genau auf die Lippen *____*; das nenn ich gut gezielt, ne?... wusste nicht ob das jetzt ausdruck seiner verachtung ist, oder ob ich mich freuen soll *lol* ;D naja später spielten sie dann voll viele Lieder die ich kannte, da ging ich dann voll ab (Ein Fötus wie du, Stromausfall im Herzspital, Die Zärtlichkeit der Verdammten).... also es war geil! ich fand die stimmung auch super *glücklichdreinschaut*. Er ist schon ein bissl Schizophren... irgendwie... zuerst kam er mit so Kiss make-up auf die Bühne, dann mit Kunstblut überall (dabei isser doch veganer, oder? XD), danach mit nem T-shirt (voll lieb! da hat er dem René ne Wasserflasche gegeben XD) und dann redend mit nem Zebra... sehr spannend.