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Dienstag, 31. März 2026

E-tropolis Festival am 28. März 2026 in Oberhausen

Synthattack: Ich habe leider nicht das ganze Konzert gesehen, sondern hab es nur zum letzten Song geschafft, aber den kannte ich und hab daher gleich getanzt. Auf der großen Bühne hat die Show richtig cool ausgeschaut mit den Videoeinspielern.

Vanguard: Hier habe ich die letzten 20 Minuten angeschaut und ich kannte sogar einen Song: Save me :) Also die Stimme des Sängers gefällt mir. Guter Synthie Pop bzw Future Pop

Ultra Sunn: Hier haben wir es in die erste Reihe geschafft. Es handelte sich um ein verkürztes Festival Set- hatte das gefühl die Band kam gut an beim Publikum und ich hab viele tanzen gesehen. Sie waren das erste mal am E-tropolis :) Ich hab auch viel getanzt.

Welle:Erdball: Das war meine liebste Show am Festival. Ich hab sie mir von oben am Balkon aus angeschaut und hatte daher eine gute Sicht. Das Intro fand ich toll, wo die ganze Band so hinter einer Wall stand und man die Silhouetten der Band dahinter erkennen konnte. Dann gab es Seifenblasen, Ballons bei Schweben, fliegen, Fallen, tolle Outfits... Ich würd sagen die ganze Show ist sehenswert. Songmäßig mag ich die Songs mit Commodore Sounds am liebsten, manche songs sind mir schon fast zu kitschig. Aber sowas wie VW Käfer ist schon auch immer gut. Das sind einfach Ohrwürmer.

Faderhead: Hier fand ich die Abwechslung schön. Es gab sehr viele gesellschaftskritische Songs mit sogar sehr harten Videos dazu, die ein wenig verstörend waren. Dann gab es aber auch wieder Party Songs. Ich fand es auch cool wie die Künstler zu viert vorne das Publikum animiert haben.

Funker Vogt: Die Band habe ich mir von hinten aus bei der Bar angeschaut. Am besten fand ich den Aufbau der Bühne mit dem Flugzeug. Das sah so beeindruckend aus.

Combichrist: Ich finde eigene Shows besser als so festival shows muss ich sagen, da ist mehr druck und mehr leidenschaft dahinter, zumindest wirkt es auf mich so. Wobei es schon einen Moshpit gab! Und Andy hat wieder eine gute Show abgeliefert und alle hits gespielt, ich kannte auf jeden fall viele songs und hab mir mal wieder gedacht "wow wie viele songs kenn ich denn noch"? Antwort sehr viele!

Dienstag, 21. Mai 2024

Wave Gotik Treffen am 19. Mai 2024 in Leipzig

Basscalate: Leider klangen fast alle songs gleich, aber trotzdem Frauenpower auf der Bühne hat mich gefreut- und 1-2 songs sind auch gut, aber dann wird es sich leider etwas ähnlich..

SynthAttack: Dann meinte Basscalate sie haben keine songs mehr… und sie wechseln jetzt zu SynthAttack. Da kannte ich tatsächlich ein paar songs und war dann richtig motiviert zu tanzen. 

Extize: Was ging denn da bitte ab? Definitiv mein Highlight vom WGT 2024. Es hat sich angefühlt wie ein Fiebertraum. Der erste Song war schon gut aber dann haben sie bei jedem Song etwas Neues oder anderes gemacht so dass es nie langweilig war und ich immer nur am schauen und lachen war. Es gab einen Song über den Teufel, einen Elektroswing Song, sogar ein Boney M Cover: Gothy Cool! Und Gothbusters mit lustigen Videos wie die Band berühmte Gruftis einfängt- sogar Naghavi war dabei. Super Tänzerinnen, tolle Sounds, einzig artige Bühnenshow… ich will sie wieder sehen! Am ende kam dann Industrial Combat wo einfach alle verarscht wurden: Suicide Commando, Agonoize, Combichrist, Faderhead, Nachtmahr… ich hab mich vor lachen nicht mehr eingekriegt!

X-RX: Die Band weiß wie man Party macht. Ich war danach so verschwitzt und fertig… aber es war ein geiler Abriss. Am anfang war es etwas zu leise, aber die „Lauter lauter!“ Rufe im Publikum haben durchaus was gebracht. Geil sind natürlich die Mitmach-Songs wie Infected Virus Detected. Auch der neue Song- ein liebeslied übers ficken, kam gut an, zumindest bei mir :D 

Reaper: Reaper habe ich ja als einzelperson mal gesehen drum war ich überrascht wie dann so viele leute auf der bühne waren. Es war sehr nebelig, dh viel gesehen hab ich nicht. Aber es war super tanzbar! Und es gab auch Suicide Commando Songs! 

Position Parallele: Coole band mit coolen Videoeinspielern, auch wenns zeitweise etwas verstörend war (Gore, weirdness). Aber musikalisch hat es mir auch gefallen so dass ich mir auch echt die volle Show angeschaut hab :D 

Xeno & Oaklander: Am Anfang richtig cool und abwechslungsreich. Hier wird live gemixt! Dann irgendwann wurde es mir auch etwas zu eintönig. Ich finde es super dass es eine Sängerin gab, sie hat echt schön gesungen und eine sehr einzigartige Stimme. 

Martin Dupont: Eine Frau auf der Bühne. Hurra! Sonst kann ich leider nicht viel Gutes sagen. Mir war das zu langweilig und eintönig irgendwie und ich hatte mir für einen Headliner einfach mehr erwartet. 

Gothminister: Sie haben die Songs gespielt die ich gekannt habe :D die Bühnenshow ist net- dismal keine Leiter mehr sondern Skelettfiguren. Make Up war auch on point. Ich fand es gut. Manchmal hat es auch nach NDH geklungen. 

Merciful Nuns: Ruhiger Gothrock, wobei ich Fields oft he Nephilim und Lolita KompleX Vibes bekommen habe. Die satanischen Videoeinspielungen haben mir gut gefallen, das war sehr atmosphärisch. Ich hab dann auch die Setlist bekommen :) 

Welle:Erdball: Die Band ist spontan für eine andere band eingesprungen die krank geworden sind. Da waren jetzt wohl die wenigsten traurig, weil Welle halt schon eine sehr bekannte und gute Live-Band sind. optisch machen sie halt was her, man kann da die Bühnenshow genießen und fotografieren es ist immer sehr ästhetisch. Außerdem kennt man einfach auch viele songs und ich bin auch ziemlich abgegangen, Vor allem bei Starfighter F-104g, Deine Augen und VW Käfer. Bei Schweben , fliegen, fallen gibt es immer gaaaaanz viele Ballons im Publikum- das sieht auch mega aus und macht spaß. 

Kirlian Camera: Jetzt hab ich diese Band auch endlich mal gesehen! Bisher war immer was anderes. Sie sind mir ein bisschen zu ruhig, wobei es auch elektronische Parts gab die ich wieder gut fand. Außerdem ist es nett so viele Frauen auf der Bühne zu sehen. Sie haben Wrong von Depeche mode gecovert, was ich auch gut fand. Sonst kannte ich nur einen Song.

Mittwoch, 3. August 2022

Call the ship to the Port am 22. Juli 2022 in Köln

S.P.O.C.K: Definitiv mein Highlight des Abends. Ich liebe die Songs und die Performance. Das macht einfach nur Spaß. Ich finde man merkt, dass diese Band einfach nur spielt weil sie Bock hat, nicht weil sie muss.Am meisten hab ich mich über "Where rockets fly" gefreut 

Welle:Erdball: Die Show war echt super. Sie hatten seitlich 2 drehende Mini-Bühnen, es gab wechselnde Outfits (die Damen sahen fantastisch aus!!!) und auch die Videoeinspieler waren einfach stimmig. Das war eigentlich auch Headlinerwürdig. Weiß gar nicht was ich am besten fand, weiß nur dass ich es besser fand als am WGT.

Forced to Mode: Bei Depeche Mode geht in der Grufti-Szene ja jedem das Herz auf. Ich finde auch echt dass sie die beste Depeche Mode Tribute Band sind, weil wenn man die Augen schließt merkt man da nicht viel unterschied. Die Setlist ist halt super, weil das würde die echte band so sicher nicht spielen, zB Behind the Wheel oder so.


Mittwoch, 8. Juni 2022

Wave Gotik Treffen am 3. Juni 2022 in Leipzig

Accessory: Ich habe leider nur noch 2 Songs mitbekommen, weil wir etwas spät dran waren, fand sie aber gut.

Painbastard: Nicer Electro, wurde aber irgendwann langsam. Positiv hervorheben möchte ich aber das DAF Cover am Ende. Das war richtig cool. Daniel Meyer war bei den ersten Song auch mit dabei und hat live getrommelt, danach war es rein elektronisch.

Horskh: Industrial Metal der mich ein bisschen an Marilyn Manson erinnert hat. ich fands cool, dass sie ihre instrumente teilweise synchron gespielt haben, das war optisch sehr schön anzusehen.

Centhron: Geil geil geil!!!! Das war der geilste Scheiß. Zwischendurch dachte ich deren Setlist ist meine Playlist, weil da einfach alles kam! Und der neue Song geht auch richtig ab. Ich hatte richtig Spaß beim Tanzen und springen und kann Centhron Konzerte einfach empfehlen.

Aesthetic Perfection: 1. Reihe war ein Muss hier und ich habs auch geschafft :) Tatsächlich war die Setlist ein bisschen anders als beim Wien Konzert, was ich super fand. Daniels Outfit war so witzig, diese Mütze hat es unmöglich gemacht Fotos zu machen bzw war dazu noch so viel Nebel auf der Bühne... keine Chance. Aber was 

Aeronautica: Steampunk-Rock Band die eien Insel mit 2 Bergen gecovert haben xD sorry der Song ist ir so hängen geblieben das war so lustig. Die anderen Songs sind auch nicht schlecht.

Vroudenspil: Eine Mittelalterband ohne Dudelsack, das fand ich spannend. Trotzdem super Musik zumt anhören und mitsingen.

Rabia Sorda: Hier haben wir auf einen Song gewartet, der auch gespielt wurde. Er hieß Out of Control. Radio Paranoia war auch geil.Ansonsten mag ich die Stimme vom Sänger nicht so gern. ist wohl geschmacksache.

Welle:Erdball: Gute Stimmung in der Agra, und Welle haben ihre großen Hits herausgeholt und es gab neben Video einspielungen, Ballons auch Ansagen und Gastauftritte. Ich finde die Show ist immer sehr sehenswert, die Sängerinnen liefern eine Hammershow und mit Honey in Kombination passt das einfach gut.

VNV Nation: Bei mir kam dieses mal voll keine Stimmung auf. mir war irgendwie sogar langweilig, bin daher auch früher gegangen. Warum das so war? Vielleicht einfach Müdigkeit, normal ist VNV Nation ja ein Garant dass man tanzen kann.

Beyond Obsession: In neuer Besetzung und 10jährigem Geburtstag waren Beyond Obsession im Westbad. Ich kannte die neuen Songs nicht drum war ich etwas verloren, aber Nils hat wie immer toll gesungen. Ich muss mich einfach mehr reinhören.

Lizette Lizette: Ein queerer Act mit einer Mini Drag Show ganz am Ende. Ich fand die Bühnenoutfits waren hammer und auch die Videoeinspieler waren faszinierend. Ich wusste nie genau wo ich überall hinschauen soll, weil einfach alles so gut anzusehen war. 

Hørd: Das war ein einzelner DJ aus Frankreich. Ziemlich düster und atmosphärisch aber auf die Dauer eher langweilig.

Dark: Sie hatten anscheinend ihr erstes Konzert am WGT: Dafür wurden wirklich sehr gekonnt alle Klischees die die Gothic Szene hat ausgekramt. Videos die wie Editorials von Gothic Models ausschauen. Tänzerinnen in sexy Outfits und von den Songs her ging es um "Creatures of the night" and "Meet in the Shadows". Ein paar Songs waren cool, aber irgendwann wurde es langweilig.

Tobias Bernstrup: Ich glaub das war mein Festival Highlight. Auftritt in einem Kostüm- Kunstbrüste, halbnackt, mit Deko, unglaubliche Stimme, super Melodien und man will 80s mäßig gleich mitmachen und mitsingen. Am besten gefiel mir der Song Utopia.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Amphi Festival am 25.-26. Juli 2015 in Köln


Der erste Amphi Tag war leider etwas unglücklich, weil es eine Sturmwarnung gab und daher keine Konzerte stattfinden durften. Das bedeutete 2 Bühnen waren nicht offen und alle mussten drinnen in der Lanxess Arena sein. Da war es dann natürlich etwas eng. Es fielen auch viele Bands aus
und wurden vorverlegt, wo eingeschoben oder auf den nächsten Tag verschoben, was vielen natürlich nicht gefiel. Ich finde aber, dass alles recht gut geregelt wurde.
Neben der Arena hatte auch noch eine Markthalle zum Einkaufen offen und das Henkelmännchen für die Signierstunden. Ich war bei der Goethes Erben Autogrammstunde und hab ein Foto mit Oswald Henke ergattert (Goethes Erben, Fetisch Mensch, Henke). Er wirkte so geduldig und nett. :)


Chrom: 
Bei der Erkundung der Halle haben wir gleich die Ränge entdeckt, und da haben wir uns Chrom angeschaut. Die Lieder haben Ohrwürmer verursacht, das kann man sich nicht vorstellen. Sehr gute Band, die einen sehr frühen Slot am Festival erwischt hat. Loneliness war wohl der Festival Song schlechthin.

DAF:
Auf die habe ich gewartet. Sie wurden von der Außenbühne auf die große Bühne nach innen verlegt und haben dadurch wohl viele leute verstört. Sie sind schon sehr eigen! "Nachtarbeit ist Arbeit in der Nacht" ist wie immer mein Highlight gewesen. Ich habe viel getanzt. Es gab leider einen Durchhänger in der Mitte wo nur sehr ruhige Lieder gespielt worden sind. Aber der Anfang und das Ende waren wunderbar. Es wurden natürlich auch Klassiker wie Verschwende deine Jugend, Tanz den Mussolini, Als wärs das letzte Mal und Der Räuber und der Prinz gespielt.

The Birthday Massacre:
Diese Band kannte ich vorher noch nicht. Sie sind so Elektrorock mit einer weiblichen Sängerin. Ein paar Lieder waren ganz eingängig, aber wohl nichts was ich weiter verfolgen wäre. Ich möchte es aber wenn sie manchmal so flüsternd sang wie in "Blue".

Agonoize:
Da ich Agonoize am Vortrag gesehen habe, wollte ich eigentlich nicht hingehen, aber dann bin ich irgendwie hängen geblieben und hab sie mir sitzend angesehen. Sie haben eine coole Bühnenshow mit viel viel viel Kunstblut, dass die ersten Reihe in Massen abbekommen haben (Er ist mit einem Messer rumgelaufen und hat sich dann quasi die Pulsadern aufgeschlitzt und dann hat es splattermäßig rumgespritzt). Mir gefielen sie am Vortag zwar besser, aber insgesamt find ich sie sehr solide und würde mir auf jeden Fall wieder eine Show anschauen. Ich finde es halt so schade, dass ich die Texte live überhaupt nicht verstehe, dabei finde ich die ziemlich lustig, zumindest wenn ich sie mir jetzt zuhause anhör. Koprolalie ist mein Favorit.

Goethes Erben:
Das war WUNDERSCHÖN! Ich kannte zwar nur ein Lied- und zwar Himmelgrau, aber es hat keine Rolle gespielt wenn man nichts gekannt hat. Ich habe einfach zugehört, gelauscht, geschaut.... es gab nicht nur die Band, sondern auch Tänzer, die die Lieder untermalt haben, z.B. bei Tage des Wassers gab es wunderschönes Ballett. Ich war die ganze Zeit gerührt. Ich finde, Oswald Henke ist einfach einer der musikalischsten Menschen und besten Songwriter die ich kenne. Die Stücke bewegen mich einfach und ich hatte durchgehend Gänsehaut.

Front 242:
Ein weiterer Szene-Klassiker der Elektroszene, die hätte ich mir aber lieber gespart. Ich hab keine Energie von der Bühne gespürt, es war laut und langweilig und ich wäre fast eingeschlafen. Das ist schon traurig, vor allem weil ich sehr weit vorne gestanden bin. Ein paar Sachen waren ganz interessant und auch tanzbar, aber im großen und ganzen war ich nur froh, dass es vorbei war.

And One:
Natürlich der Grund warum ich überhaupt auf diesem Festival war: And One! Ich hab es bis in die erste Reihe geschafft und habe Joke, Rick, Steve und Nico von ganz nahem angehimmelt.  Opener war An alle Krieger- ich find das ist richtig stark. Unter meiner Uniform war wie immer rührend. Besonders gefreut habe ich mich über Männermusik, wo ich so richtig viel rumgehüpft bin. Steine sind Steine ist für mich live auch ungewohnt weil ich ja nicht aus Deutschland bin ;) bei der Deutschmaschine war ich dafür noch motivierter. Das Timekiller Cover wurde auch gespielt. Es war einfach alles toll. Steve meinte auch er hätte um 2.000 Euro das Amphi gekauft und würde das Festival nächstes jahr wieder im Tanzbrunnen veranstalten xD

Patenbrigade:Wolff:
Erstes Konzert am Sonntag, und dann gleich ein so cooles. Die Band war im Bauarbeiter Look auf der Bühne, haben die Bühne abgesperrt und Schilder aufgestellt um auf die Bauarbeiten hinzuweisen. Die Songs waren allesamt absolut tanzbar, sei das jetzt Volksarmee, Der Grenadier trinkt Bier oder Gefahrstoffe... man musste einfach mitgehen. Während der Show gab es Videowalls um die Lieder zu untermalen, es wurde Bier über ein Rohr ins Publikum geleitet und am Ende gipfelte die Show mit der Zerstörung eines Keyboards durch einen Hammer. Das war sehenswert, das war toll!

Pokaemon Reaktor:
Ich bin vor allem wegen den Namen hingegangen ;) Eine Mischung aus EBM und Elektropunk. Ich mag die Stimme des Sängers nicht so, das ist mir zu viel Geschrei und nicht melodiös genug, aber die Beats sind gut und sehr tanzbar. Ich mag die weiblichen Bandmitglieder außerdem umso mehr, Berliner Schnauze macht sie sympathisch!

S.P.O.C.K:
Diese Musiker sind ein Wahnsinn! Wunderbarer Synthie Pop mit Texten über Star Trek, Star Wars, Raumschiffe, Aliens und dem Weltraum. Und man kann wunderbar Mittanzen und mitsingen. Die Band war voller Energie und hat eine richtig gute Laune verbreitet. Bei "Out There" konnte ich mich kaum halten, weil es so viel Spaß gemacht hat herum zu hüpfen. Das bekannteste Lied ist "Never trust a Klingon" und wurde natürlich auch gespielt. Ich hoffe ich kann die Truppe bald mal wieder live erleben.

Welle:Erdball:
Trotz erwas etwas Aufbau-Schwierigkeiten war Welle:Erdball zauberhaft. Die Damen trugen wunderschöne Outfits. Fräulein Lila hat eine tolle Stimme und Honey ist sowieso spitze. Überrascht hat mich der Song "Telefonsex". Das war ungewohnt hart, aber gut. Ansonsten habe ich mich gefreut über VW-Käfer, Schweben, fliegen, fallen (sooooo viele Ballons überall) und Starfighter F-104G (Backstage gibt es Sex und Drogen und wir falten Papierflieger!).

Samsas Traum:
Ich habe Samsas Traum nur teilweise gesehen, weil ich ja früher zu The Mission musste. Ich habe sie mir ca. 30 Minuten angeschaut (werde sie aber bald in Wien am Konzert wieder komplett sehen). Mit kurzen Haaren und ohne Brille hätte ich Alexander Kaschte fast nicht wiedererkannt, aber seine markante Stimme ist einfach einmalig und ohne Zweifel erkennbar. Ich liebe die Texte von Samsas Traum. So poetisch und wunderbar. Jedes Album ist auf eigene Weise gut. Ich kannte in den 30 Minuten jetzt zwar nur 2 Songs, aber auch die anderen waren sehr gut!

The Mission:
Meine Freunde Nana und Eve Evangel, die Sänger von Lolita KompleX, wurden tatsächlich von Wayne Hussey, der gerade etwas krank ist, gefragt, ob sie mit ihm auf der Bühne stehen möchten und ihn stimmlich unterstützen möchten. So kam es, dass die beiden plötzlich vor 15.000 Leuten singen durften. Ein Wahnsinn! Ich kannte The Mission vorher gar nicht, aber das machte es natürlich zu etwas ganz besonderem. Ich war ganz hingerissen! Meine Band werden The Mission zwar nie werden, aber es war ne tolle Stimmung, es fühlte sich ein bisschen wie bei den Hosen an. Die Fans bauten Türme, haben ekstatisch mitgesungen und alle schienen glücklich zu sein! :)


VNV Nation:
Ein würdiger Headliner! Der Sänger wohnt mittlerweile in Deutschland und spricht auch schon ausgezeichnet Deutsch :) Er hat für die Fans für Fotos posiert, allen zugelächelt, dem Einhorn Menschen viel Spaß gewünscht... wir haben mitgesungen bei Illusion, bei Nova einen Sternenhimmel erschaffen (wunderbar) und einfach nur der Musik gelauscht. Es war wirklich ein wunderschöner Festival-Abschluss.

Montag, 27. Juli 2015

Call the Ship to the Port am 24. Juli 2015 in Köln

MS Rheinenergie in Köln stach in See für das Call the Ship to the Port Festival. Ca. 1300 Leute waren dann an Bord, haben an Deck gechillt, getrunken, gegessen, und unter Deck war die Party! Es gab eine Bühne mit Parkett und einen Balkon von dem man herunterschauen konnte. Es gab keinerlei Gedränge, keine Schlangen an den Bars oder WCs und die Preise waren human. Das ist wirklich ein sehr empfehlenswertes Event. Man fährt dann am Rhein von Köln nach Bonn und wieder zurück. Nach den Konzerten gibt es noch eine Party am Schiff.

Als Moderator wurde Honey von Welle:Erdball eingesetzt, der beim Beginn auch noch eine eigene Version von "Loveboat" zum besten gab. Da war ich schon richtig in Feierlaune! :)

!distain
Die erste Gruppe waren !distain. Sie sind aus Bayern und ich hab sie leider schon einmal verpasst. Daher hab ich mich sehr über eine weitere Chance gefreut. Die drei Mitglieder wechseln sich an den Instrumenten und Gesang ab, das bringt Action in die Performance! Es war sehr viel Energie auf der Bühne und die drei wirkten sehr locker. Man musste auch gleich mittanzen und mitsingen soweit möglich ;) Gunfires ist ein neuer Song, der live viel stärker rüberkommt.

Agonoize / Ezionoga:
Aggrotech vom Feinsten und eine bekannte Szenegröße, aber hab sie tatsächlich noch nie gesehen. Als Ezionoga und ohne die blutige Show und mit einem anderen Set (und Cover Songs von KISS und Beasty Boys) als später am Amphi Festival ging es richtig zu. Ich fand es sehr tanzbar, ich kannte nur nicht viel leider. Sie waren für mich die schwächste Gruppe an dem Abend,vielleicht weil die anderen so sympathisch gewirkt haben, was hier nicht so der Fall war, aber das liegt wohl eher am Image ;) Es gab viele Scherze über Bier, welches vom Publikum bereitwillig der Band ausgehändigt wurde. Interessant war auch dass der Keyboarder vertreten wurde durch den von Roter Sand. Einmal fickte er regelrecht das Keyboard. Na gut bei Songs wie Schaufensterpuppenarsch ist das auch nicht so verwunderlich. Mit dem Song Deutsch komm ich übrigens nicht klar... von dem halt ich nicht wirklich was.

And One (Retro Hour):
Darauf hab ich gewartet: Oh mein Gott! Ich hab mich in die zweite Reihe gestellt und hatte so einen wunderbaren Blick auf das Geschehen auf der Bühne. Erstmal, das Retro Set war etwas ganz besonderes.Lauter Songs die ich noch nie live gehört habe und manche kannte ich sogar gar nicht mal ;) Besonders gefreut habe ich mich über Recover you, Tanz der Arroganz, Für, Loser und Body Nerv gefreut. Wild Pain war so sexy.. warum muss Steve genau wenn er vor mir ist sich in den Schritt greifen? Da kriege ich ja einen Herzinfarkt.. Ich habe viel getanzt, viel geschwitzt und viel gesungen. Mir kam es nur viel zu kurz vor, aber das ist wohl so, wenn eine Gruppe so viele tolle Songs hat, das einfach immer was fehlt. In dem Fall fehlten noch viele Songs zwischen 1990-1995. ;) Joke hat am Ende einer Rollstuhlfahrerin neben mir seine Drumsticks gegeben, das fand ich so lieb. Die werden immer mehr zu einer Herzensband.

Samstag, 1. März 2014

Welle:Erdball am 28. Februar 2014 in Wien

Welle:Erdball ist eine Band, die man recht schwierig zuordnen kann. Sie machen Musik mit einem Commodore 64 Computer, der einen sehr einzigartigen Sound herausbringt. In der Gothic Szene sind sie sehr beliebt, vielleicht kann man sie als Minimal-Elektro bezeichnen, auf jeden Fall eigen, aber hörenswert. Auch die Konzerte an sich sind einzigartig, jedes einzelne beim wahrsten Sinne des Wortes. Aber mehr dazu später!

Thematisch geht es in den Liedern oft über Computer und Technologie im allgemeinen.
Hört einfach mal rein bei Starfighter F-104G


Opener für das Konzert in Wien war das Kraftwerk-Cover "Die Roboter". Damit hatten sie mich auch schon. Ich bin ja noch immer untröstlich, dass ich Kraftwerk in Wien nicht sehen werde, aber... jetzt bekam ich eine kleine Dosis da zu sehen. Sie bewegten sich wie Roboter unt trugen Masken unter denen sie wiederrum Masken trugen, die sie aufgeklappt haben um die Maschinen noch genauer und realistischer darzustellen. Ich fand das sehr beeindruckend.

Die Tour heißt "Tanzmusik für Roboter", wie auch das neue Album, von dem auch die Songs der ersten Hälfte stammten. Ich kannte da auch schon einige Songs, wie Mimikry, Computerklang, Liebe der dritten Art.... ein Song hieß Computersex, den kannte ich noch nicht, den mochte ich auch :)

Die zweite Hälfte (nach einer 10minütigen Pause, sehr ungewöhnlich!) bestand dann aus einem Voting verfahren. Alle Gäste durften auf Zetteln zwei Songs auswählen die sie gerne hören möchten und in der Pause konnte man dann das in eine Box werfen. Dann wurde gezogen und entschieden was gespielt werden soll. Ich hatte ein bisschen das Gefühl sie spielen am Ende doch das was sie wollen ;) Aber ich hab die Setlist vom Vortag verglichen und es wurden doch andere Lieder gespielt als davor. Ich habe mir VW Käfer und Deine Augen gewünscht. Ersteres wurde mir erwünscht :D Da war ich sehr glücklich.

Weitere Lieder des zweiten Teils waren Starfighter F104S, Monoton und Minimal, Super 8, 8bit Märchenland, 23, Nur tote Frauen sind schön, Arbeit adelt!, Schweben Fliegen Fallen, Wir wollen keine Menschen sein... Ich war danach sehr ausgepowert aber schön war es :)

Die Stimmung im Publikum war gut. Es war vorne recht luftig, so dass man gut tanzen konnte, was die Menschen um mich herum auch ausgiebig genutzt haben.

Freitag, 4. November 2011

Welle:Erdball am 4. November 2011 in Wien

Endlich hab ich es mal zu einem Welle:Erdball Konzert geschafft. Ich hab schon gehört, dass die Show super ist und wurde dahingehend auch nicht enttäuscht. Vor dem Konzert wurden an uns flyer verteilt wo wir 3 Songs ankreuzen durften, die wir uns als Programm wünschen. Ich hab mich für 8bit Märchenland, Deine Augen und Tanzpalast 2000 entschieden. Am Ende wurde nur Märchenland gespielt, aber die andre Auswahl war auch sehr gut. Das Konzert war zwei geteilt, zuerst spielten sie das neue Album, und danach die Wunschlieder. Man kann sich vorstellen wie sehr es im zweiten Teil dann abgegangen ist, bei so Songs wie Monoton und Minimal, 23, Arbeit adelt, Startfighter F-104G, Ich bin aus Plastik, Nyntändo-Schock und Lass uns ein Computer sein.... Auch optisch ist es toll.... Die Frauen trugen echt hübsche Kleider. Bei Teil 1 trugen sie ein Kleid aus der kommunistischen flagge und der amerikanischen Flagge. Bei Teil zwei trugen sie trägerlose Kleider mit Ginghammuster in schwarz und rot. Ich hab immer versucht viel zu tanzen, aber teilweise war das nicht so recht möglich, weil die Leute so viel rumgesprungen sind. Einer hat mich dann auch noch die ganze Zeit dabei mit Bier angeschüttet. Und Katrin und ich wurden von riesenhaften Männern auch noch eingekesselt so dass wir nicht viel sahen (und das in der 3.-4. reihe). Sagte letztens mal jemand Männer seien bei Konzerten angenehmer? Ich glaube nicht! Oder es liegt daran dass meiner Einschätzung nach viele szenefremde dabei waren (denen trau ich auch net so recht ;)) Firlefanz ist ein tolles Wort