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Sonntag, 5. Juli 2026

Lovely Days am 4. Juli 2026 in Eisenstadt

Clearwater Creedence Revival: Coole Coverband! Hat spaß gemacht hier zuzuschauen und ein wenig zu tanzen. Man kennt halt Creedence Clearwater Revival, die hatten halt viele hits.

The Troggs: Hier dachte ich mir: die wollten doch nur Songs machen um Frauen aufzureißen- Es geht um liebe, es geht um sex, aber ich wette das hat auch funktioniert als sie jünger waren. Haupthit ist natürlich Wild Thing, der Song bedeutet mir persönlich auch viel. Ich wusste gar nicht dass sie das original von Love is all around gemacht haben, ich kenn das nur von Wet Wet Wet (was ich auch schon live gehört hab)- so cool. Strange Movies war ein sexy song, wo zu den lyrics auch gestöhne dazu gehörte, er meinte die Radios wollten das nicht spielen.

Colosseum ft. Chris Falowe, Clem Clempson, Mark Clarke: Blues Rock- sehr klassisch. also es hat mich an klassische Musik erinnert, aber halt rockig- wenn man das so beschreiben kann.

Manfred Mann's Earth Band: Manche songs haben einfach so 10 Minuten gedauert. So war das halt früher in den 70ern, man kann sich das heute gar nicht mehr vorstellen, weil wir einfach diese Aufmerksamkeitsspanne nicht mehr besitzen. Hits wie Blinded by the Light wurden natürlich auch gespielt. 

Foreigner: Definitiv mein Festival highlight, der sänger hat so viel Energie und hat einen richtig motiviert mitzumachen. Er war lustig, er hatte eine mega Stimme, was für ein toller Sänger. Die Hits kennt man natürlich- Classic Rock vom Feinsten und hit after hit. I wanna know what love is- hier sollten wir an jemanden denk den wir mögen und dieser Person grüße durch den Song schicken, sehr bewegend. Am besten gefiel mir aber Waiting for a girl like you. Jukebox Hero war auch gigantisch. Der sänger hat dann die anderen Member auch richtig cool vorgestellt, das hat spaß gemacht zuzuhören weil auch zu jedem eine kleine geschichte erzählt wurde.

Alice Cooper: Diese Show!!!  Bei jedem Song ist irgendwas passiert, entweder ein Outfitwechsel, irgendwelche Props, oder beides. Alice Cooper der verrückt wird, eine Frau verletzt oder ermordert, und dann geköpft wird, während sie dann mit seinem Kopf spielt- schon sehenswert. Oder er wirft Perlenketten ins Publikum. Generell konnte man in den vorderen Reihen viele Sachen fangen, auch Plektren etc. Echt cool. Mir haben die Musiker auch richtig gut gefallen wie sie dann so unisono mit ihren gitarren gespielt und sich bewegt haben. Immer wieder sehenswert.

Samstag, 27. Juni 2015

Alice Cooper am 24. Juni 2015 in Wien

Wieder ein Highlight auf meiner MUST SEE Liste abgehakt: Ich habe Alice Cooper live gesehen!

Das Konzert fand in der Arena Open Air statt. Eine meiner Lieblingslocations, weil man von überall gut sieht, es gibt eine Indoor Garderobe und auch Stände für Essen. Einfach perfekt.
Weniger perfekt waren die Merchandise Preise. Für ein Girlie Shirt kann man 45 Euro hinblättern. Meine Schmerzgrenze ist so 35 Euro, wobei das auch schon teuer ist. Also kein Alice Cooper Shirt für mich.

Vorband waren die Bloodsucking Zombies from Outer Space. Wie ihr wisst mag ich die recht gerne und hab sie schon einige Male gesehen. Ich weiß, dass es für die Band eine große Ehre gewesen sein muss hier als Opener auftreten zu dürfen. So viel war aber leider nicht los, die meisten waren sehr unmotiviert, außerdem wollte keine Stimmung aufkommen. Ich  empfehle jeden sich die Zombies als richtiges Konzert mal anzusehen, da geht es so richtig ab!

Und dann: Alice Cooper!
Die Show war fantastisch, ich wusste ja dass es sehenswert ist, aber so? Es war schon teilweise mehr Theater und Kunst als Konzert. Ich war beeindruckt. Es begann mit Feuerwerk und Knall, dann ging es relativ normal weiter, wobei alleine schon die Bühnenoutfits was hermachten, auch die Choreogaphie der Gitarristen (die Gitarristin!!!) war wunderbar, sah einfach toll aus!
Aber dann kam die Krankenschwester, die Zwangsjacke, der elektrische Stuhl, die Guillotine, Kopf abhacke, wieder drannähen.... die Schlange! Ja das war ein Reigen von Eindrücken, wo ich dann nicht mal mehr so richtig auf die Musik achten konnte weil ich so vereinnahmt war. Es folge auch noch ein Cover Block mit Songs von John Lennon, The Doors etc.



Sympathisch war es auch, dass die Band viel ins publikum geworfen hat: Gehstöcke, Plecs, Drumsticks, PERLENKETTEN! Da flog einiges herum.

Highlight war natürlich School's Out, wo es neben Feuerwerk noch Seifenblasen, Konfetti UND Luftballons gab. Zum Spielen fürs Publikum.

Ja sowas begeistert mich. Das war den Eintritt wahrlich wert.