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Montag, 8. Juli 2024

Eastside Festival am 5. Juli 2024 in Halle (Saale)

Zweite Jugend: Die Besetzung war neu! Eine Frau war als Gastsängerin dabei (was ich persönlich echt super fand, sie hatte echt charisma) Ich kam leider etwas später an und hab daher nur die letzten 2-3 Songs mitbekommen, aber die klangen super. Man konnte auch gut dazu tanzen. Hoch die Tassen ist auch ein super eingängiger Song, da kann man schnell mitmachen.

Auger: Hier war ich enttäuscht. Ich hab Auger jetzt insgesamt 3mal gesehen und dieses Mal war es irgendwie am schlechtesten, irgendwie langweilig. Ich kann nicht mal genau sagen woran es lag. An der Songauswahl vielleicht?

Escape with Romeo: Goth Rock Band. War ganz nett, aber muss ich auch nicht nochmal sehen

Empathy Test: Die Band geht einfach immer. Es gab zuerst technische Probleme so dass man Isaacs Stimme im ersten Song gar nicht gehört hat- er sagte dann "This is my new instrumental album" :D irgendwie war das charmant. Ansonsten solide wie immer.

DE/Vision: Eines meiner Festivalhighlights: Die Songs klangen alle so gut- richtig gute Synthies. Tolle Songs. Dinner without Grace war eines meiner Highlights.

DAF: Jetzt nach Gabis Tod DAF nochmal zu sehen war interessant. Ich wusste nicht was mich erwartet, und es war wirklich eigentlich eine neue Band. Robert Görl singt nun die Texte und den Sound macht eine Dame im Hintergrund. Ich war nicht so begeistert. Klar ist es toll Räuber und der Prinz wieder live zu hören (Verschwende deine Jugend hat gefehlt)... aber es wäre glaub ich besser er würde nicht mehr auftreten. Gabi hat eine Lücke hinterlassen die schwer gefüllt werden kann weil er so eine immense Bühnenpräsenz hatte. Das fehlt einfach und machte den Auftritt traurig.

Alienare: Was für ne tolle Band. Ich kam leider etwas später und hab nur die letzten Songs gehört aber die waren alle Banger. Sie haben Stimmung gemacht, jeder hat getanzt und mitgeklatscht. Es gab Seifenblasen die der Unwetter Wind atmosphärisch verweht hat. Frisur hält trotz Wind- 1a Show.

Black Nail Cabaret: Die Kostüme der Sängerin waren der Hammer. Das war so atmosphärisch und düster, das hat richtig gut gepasst- auch die Musik war sehr eingängig und hat mir gut gefallen.

Torul: Dass ich die Band endlich mal live sehen konnte- das hat mich gefreut. Generell waren zwei slowenische Bands auf dem Festival, für so ein kleines Land nicht schlecht. Die Musik war gut und sie haben auch gut Stimmung gemacht. Es gab 2 Sänger die sich abgewechselt haben. Auch Die Musik war mal ein bisschen Dark Wave und dann Synthie.

Sono: Pop und Synthie, so kann man diese Band beschreiben. Sie waren dann auch irgendwie etwas eintönig und vielleicht auch zu poppig für meinen geschmack. Wobei sie für Mainstream Publikum sicher auch gemacht wären- da seh ich Potenzial für die Band.

Diorama: Hier wurde das Set leider gekürzt, da sie Verspätung beim aufbau hatten und Technik Schwierigkeiten, das war voll traurig :( Sie waren echt gut- ich mag es wie die beiden Sänger gleichzeitig singen und das einfach einen wunderbaren Klang ergibt.

Northern Lite: Dark Country oder so. Die Stimme des Sängers in Kombination mit den Gitarren hat ein bisschen nach Country geklungen. Die ersten songs fand ich auch gut, aber dann ist es mir zu eintönig geworden.

Laibach: Ich hab die Band ja schon einmal gesehen auf einer Tour, da haben sie mir leider nicht gefallen weil es zu artsy war. Diesmal war es ja ein Festival Set, daher dachte ich: Hit or Miss! Es war eher ein Hit- viele Songs die man kennt, wie Alle gegen Alle und Tanzu den Laibach. Aber dann auch Artsy kritische Sachen, die aber mit den Visuals, der Aufmachung, dem Chorgesang, einfach nur episch klangen!

Icon of Coil: Ein shclicht gekleiderter Sänger, der zu harten Beats hin und her über die Bühne rennt und alle zum Tanzen bringt. Da habe ich mich noch richtig ausgepowert und ich hab mich gefreut sie mal live zu sehen, da sie selten auftreten.

Dienstag, 5. Dezember 2017

DAF am 2. Dezember 2017 in Wien

Auch in die Grelle Forelle gehe ich nur wenn ein Konzert ist. Ich verirre mich auf dem Weg dort hin auch immer. Das Konzert war ausverkauft und dementsprechend lange war die Schlange beim Einlass. Angeblich passen 500 Personen rein. Trotzdem war alles sehr gesittet und bei der Garderobe ging es rein und raus sehr flott.

Nun zu DAF: es war so geil, die zeit verflog einfach nur. Es gab auch einen richtigen Pogo, man musste schon aufpassen wo man stand ;) Und der Sänger beglückte die ersten Reihen mit viel Wasser aus seiner Flasche, welches er auch ausgiebig über sich selbst leerte. Ich habe mich vor allem über Liebe auf den ersten Blick, Sex unter Wasser und Was ziehst du an heut Nacht gefreut. So geile Lieder.Es war wirklich sooo... schwupps und schon waren die zugaben da...schwupps und schon ist es aus.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Amphi Festival am 25.-26. Juli 2015 in Köln


Der erste Amphi Tag war leider etwas unglücklich, weil es eine Sturmwarnung gab und daher keine Konzerte stattfinden durften. Das bedeutete 2 Bühnen waren nicht offen und alle mussten drinnen in der Lanxess Arena sein. Da war es dann natürlich etwas eng. Es fielen auch viele Bands aus
und wurden vorverlegt, wo eingeschoben oder auf den nächsten Tag verschoben, was vielen natürlich nicht gefiel. Ich finde aber, dass alles recht gut geregelt wurde.
Neben der Arena hatte auch noch eine Markthalle zum Einkaufen offen und das Henkelmännchen für die Signierstunden. Ich war bei der Goethes Erben Autogrammstunde und hab ein Foto mit Oswald Henke ergattert (Goethes Erben, Fetisch Mensch, Henke). Er wirkte so geduldig und nett. :)


Chrom: 
Bei der Erkundung der Halle haben wir gleich die Ränge entdeckt, und da haben wir uns Chrom angeschaut. Die Lieder haben Ohrwürmer verursacht, das kann man sich nicht vorstellen. Sehr gute Band, die einen sehr frühen Slot am Festival erwischt hat. Loneliness war wohl der Festival Song schlechthin.

DAF:
Auf die habe ich gewartet. Sie wurden von der Außenbühne auf die große Bühne nach innen verlegt und haben dadurch wohl viele leute verstört. Sie sind schon sehr eigen! "Nachtarbeit ist Arbeit in der Nacht" ist wie immer mein Highlight gewesen. Ich habe viel getanzt. Es gab leider einen Durchhänger in der Mitte wo nur sehr ruhige Lieder gespielt worden sind. Aber der Anfang und das Ende waren wunderbar. Es wurden natürlich auch Klassiker wie Verschwende deine Jugend, Tanz den Mussolini, Als wärs das letzte Mal und Der Räuber und der Prinz gespielt.

The Birthday Massacre:
Diese Band kannte ich vorher noch nicht. Sie sind so Elektrorock mit einer weiblichen Sängerin. Ein paar Lieder waren ganz eingängig, aber wohl nichts was ich weiter verfolgen wäre. Ich möchte es aber wenn sie manchmal so flüsternd sang wie in "Blue".

Agonoize:
Da ich Agonoize am Vortrag gesehen habe, wollte ich eigentlich nicht hingehen, aber dann bin ich irgendwie hängen geblieben und hab sie mir sitzend angesehen. Sie haben eine coole Bühnenshow mit viel viel viel Kunstblut, dass die ersten Reihe in Massen abbekommen haben (Er ist mit einem Messer rumgelaufen und hat sich dann quasi die Pulsadern aufgeschlitzt und dann hat es splattermäßig rumgespritzt). Mir gefielen sie am Vortag zwar besser, aber insgesamt find ich sie sehr solide und würde mir auf jeden Fall wieder eine Show anschauen. Ich finde es halt so schade, dass ich die Texte live überhaupt nicht verstehe, dabei finde ich die ziemlich lustig, zumindest wenn ich sie mir jetzt zuhause anhör. Koprolalie ist mein Favorit.

Goethes Erben:
Das war WUNDERSCHÖN! Ich kannte zwar nur ein Lied- und zwar Himmelgrau, aber es hat keine Rolle gespielt wenn man nichts gekannt hat. Ich habe einfach zugehört, gelauscht, geschaut.... es gab nicht nur die Band, sondern auch Tänzer, die die Lieder untermalt haben, z.B. bei Tage des Wassers gab es wunderschönes Ballett. Ich war die ganze Zeit gerührt. Ich finde, Oswald Henke ist einfach einer der musikalischsten Menschen und besten Songwriter die ich kenne. Die Stücke bewegen mich einfach und ich hatte durchgehend Gänsehaut.

Front 242:
Ein weiterer Szene-Klassiker der Elektroszene, die hätte ich mir aber lieber gespart. Ich hab keine Energie von der Bühne gespürt, es war laut und langweilig und ich wäre fast eingeschlafen. Das ist schon traurig, vor allem weil ich sehr weit vorne gestanden bin. Ein paar Sachen waren ganz interessant und auch tanzbar, aber im großen und ganzen war ich nur froh, dass es vorbei war.

And One:
Natürlich der Grund warum ich überhaupt auf diesem Festival war: And One! Ich hab es bis in die erste Reihe geschafft und habe Joke, Rick, Steve und Nico von ganz nahem angehimmelt.  Opener war An alle Krieger- ich find das ist richtig stark. Unter meiner Uniform war wie immer rührend. Besonders gefreut habe ich mich über Männermusik, wo ich so richtig viel rumgehüpft bin. Steine sind Steine ist für mich live auch ungewohnt weil ich ja nicht aus Deutschland bin ;) bei der Deutschmaschine war ich dafür noch motivierter. Das Timekiller Cover wurde auch gespielt. Es war einfach alles toll. Steve meinte auch er hätte um 2.000 Euro das Amphi gekauft und würde das Festival nächstes jahr wieder im Tanzbrunnen veranstalten xD

Patenbrigade:Wolff:
Erstes Konzert am Sonntag, und dann gleich ein so cooles. Die Band war im Bauarbeiter Look auf der Bühne, haben die Bühne abgesperrt und Schilder aufgestellt um auf die Bauarbeiten hinzuweisen. Die Songs waren allesamt absolut tanzbar, sei das jetzt Volksarmee, Der Grenadier trinkt Bier oder Gefahrstoffe... man musste einfach mitgehen. Während der Show gab es Videowalls um die Lieder zu untermalen, es wurde Bier über ein Rohr ins Publikum geleitet und am Ende gipfelte die Show mit der Zerstörung eines Keyboards durch einen Hammer. Das war sehenswert, das war toll!

Pokaemon Reaktor:
Ich bin vor allem wegen den Namen hingegangen ;) Eine Mischung aus EBM und Elektropunk. Ich mag die Stimme des Sängers nicht so, das ist mir zu viel Geschrei und nicht melodiös genug, aber die Beats sind gut und sehr tanzbar. Ich mag die weiblichen Bandmitglieder außerdem umso mehr, Berliner Schnauze macht sie sympathisch!

S.P.O.C.K:
Diese Musiker sind ein Wahnsinn! Wunderbarer Synthie Pop mit Texten über Star Trek, Star Wars, Raumschiffe, Aliens und dem Weltraum. Und man kann wunderbar Mittanzen und mitsingen. Die Band war voller Energie und hat eine richtig gute Laune verbreitet. Bei "Out There" konnte ich mich kaum halten, weil es so viel Spaß gemacht hat herum zu hüpfen. Das bekannteste Lied ist "Never trust a Klingon" und wurde natürlich auch gespielt. Ich hoffe ich kann die Truppe bald mal wieder live erleben.

Welle:Erdball:
Trotz erwas etwas Aufbau-Schwierigkeiten war Welle:Erdball zauberhaft. Die Damen trugen wunderschöne Outfits. Fräulein Lila hat eine tolle Stimme und Honey ist sowieso spitze. Überrascht hat mich der Song "Telefonsex". Das war ungewohnt hart, aber gut. Ansonsten habe ich mich gefreut über VW-Käfer, Schweben, fliegen, fallen (sooooo viele Ballons überall) und Starfighter F-104G (Backstage gibt es Sex und Drogen und wir falten Papierflieger!).

Samsas Traum:
Ich habe Samsas Traum nur teilweise gesehen, weil ich ja früher zu The Mission musste. Ich habe sie mir ca. 30 Minuten angeschaut (werde sie aber bald in Wien am Konzert wieder komplett sehen). Mit kurzen Haaren und ohne Brille hätte ich Alexander Kaschte fast nicht wiedererkannt, aber seine markante Stimme ist einfach einmalig und ohne Zweifel erkennbar. Ich liebe die Texte von Samsas Traum. So poetisch und wunderbar. Jedes Album ist auf eigene Weise gut. Ich kannte in den 30 Minuten jetzt zwar nur 2 Songs, aber auch die anderen waren sehr gut!

The Mission:
Meine Freunde Nana und Eve Evangel, die Sänger von Lolita KompleX, wurden tatsächlich von Wayne Hussey, der gerade etwas krank ist, gefragt, ob sie mit ihm auf der Bühne stehen möchten und ihn stimmlich unterstützen möchten. So kam es, dass die beiden plötzlich vor 15.000 Leuten singen durften. Ein Wahnsinn! Ich kannte The Mission vorher gar nicht, aber das machte es natürlich zu etwas ganz besonderem. Ich war ganz hingerissen! Meine Band werden The Mission zwar nie werden, aber es war ne tolle Stimmung, es fühlte sich ein bisschen wie bei den Hosen an. Die Fans bauten Türme, haben ekstatisch mitgesungen und alle schienen glücklich zu sein! :)


VNV Nation:
Ein würdiger Headliner! Der Sänger wohnt mittlerweile in Deutschland und spricht auch schon ausgezeichnet Deutsch :) Er hat für die Fans für Fotos posiert, allen zugelächelt, dem Einhorn Menschen viel Spaß gewünscht... wir haben mitgesungen bei Illusion, bei Nova einen Sternenhimmel erschaffen (wunderbar) und einfach nur der Musik gelauscht. Es war wirklich ein wunderschöner Festival-Abschluss.

Mittwoch, 13. August 2014

M'era Luna in Hildesheim am 9.-10. August 2014

Das erste Mal auf einem M'era Luna, aber sicher nicht das letzte Mal. Mitunter war das eines der bestorganisiertesten Festivals auf denen ich war. Keine langen Warteschlangen, viel Essensauswahl, tolle Shoppingmöglichkeiten, Mittelalterdorf mit kleiner Bühne für Gaukler und Bands.. und das alles bei wundervollem Wetter am Rollfeld in Hildesheim!
Ich hab doch tatsächlich 19 Bands in 2 Tagen gesehen, das ist durchaus beachtlich ;)
Es gibt zwei Bühnen, eine große Open Air Bühne, wo man sehr gemütlich nach vorne kommt und hinten auch relativ gut sieht, aber keine Leinwand. Es wurde dort live gestreamt für NDR. Die kleinere Bühne war im Hangar und war vor allem für die Elektrobands, fasste aber sicher auch einige 1000 Menschen. Es gab da draußen eine Leinwand, falls man nicht mehr reinkam konnte man das Geschehen dort verfolgen.

Meinhard:
Das Festival begann für mich schon spannend. Ich habe Meinhard durch ein Lolitaforum kennengelernt wo Falling gepostet worden ist. Mir gefiel die Ästhetik, mir gefiel der Song, also Zeit der Band zu folgen und das Album zu kaufen.
Ich wurde nicht enttäuscht! Die Band verbreitete eine gute Stimmung, das Publikum war noch etwas ruhig und noch nicht so tanzwütig (aber gut es war 12:30! für das wars super) und die Songauswahl gefiel, wenn auch viel zu kurz! Ich denke ein volles Konzert werde ich mir sobald als möglich zu Gemüte führen. :)
Ich habe Meinhard dann draußen noch getroffen :)


Sündenklang:
Es hat geregnet, also bin ich bevor Henke begann im Hangar geblieben. Es war nett zum anhören, aber hat mich mehr an eine Indieband erinnert, irgendwie ein bisschen Hip Hop mit anderen Elementen gemischt. Nicht ganz meins.



Henke:
Oswald Henke, bekannt zB durch Goethes Erben, hat viele Projekte. Eines davon ist Henke. Ich selbst muss zugeben, dass ich die Unterschiede zwischen den Projekten kaum sehe. Was ich aber sehe ist durchgehende Qualität und berührende Texte von einem Sänger, der so emotional singen kann, dass man eine Gänsehaut bekommt. Mir hat sein Auftritt gut gefallen!

Chrom:
Weiter geht es mit elektronischen Klängen! Dazu konnte man gut tanzen. Ich kann eigentlich nicht viel dazu sagen, da ich recht weit hinten stand. Ich fand es hörbar, aber mir blieb auch nichts besonderes daran in Erinnerung.


Stahlmann:

Silbern angemalte Männer machen Neue Deutsche Härte. Da ich NDH ziemlich mag, ist das durchaus mein Geschmack. Ich muss sagen beim vorher anhören waren sie mir etwas zu langweilig und ich hatte so ein "alles schon gehört" gefühl. Aber live... sind sie wahnsinig cool! Gerade der Song "Schwarz" könnte eine Hymne werden für alle Gruftis!


ASPS von Zaubererbrüdern:

Ich mag ja ASP sehr gerne und habe sie daher schon oft gesehen. Aber akkustisch mit den Zaubererbrüdern habe ich sie noch nicht gesehen! Das war mal etwas einzigartiges. Die Setlist war großartig. Die Lieder kommen ganz anders rüber, vor allem wenn die elektronischeren härteren Songs auf diese Weise gespielt werden. Ich persönlich mag das Härtere lieber, fand es aber ganz erfrischend. Süß war die hochschwangere Geigerin! Manche können gar nichts mehr machen wenn sie schwanger sind und sie gibt noch so Gas! :) Etwas enttäuscht hat mich Eric Fish von Subway to Sally. Ich sah dass er seitlich bei der Bühne stand beim Lied Zaubererbruder, wo er ja auch am Album singt. Ich bin fest davon ausgegangen, dass das ein Duett wird, aber leider hat er sich nicht herausbequemt, schade! Aber da kann ASP ja nichts dafür!

Das Ich:
Ich konnte mich nach ASP gerade noch so zu Das Ich reinzwängen. Ich empfand es als eine Art elektronische Freakshow. Das meine ich aber durchwegs positiv. So war auf der Bühne was los. Sie hatten auch sich bewegende DJ Pulte was das ganze dynamischer machte. Sie hatten auch Gastmusiker mit dabei wie Schneewittchen, die ich schon am WGT gesehen habe, das hat mich natürlich sehr gefreut. Und Destillat mal live zu hören ist schon geil.


LEÆTHER STRIP:
Bei dieser Truppe war wieder mehr Platz im Hangar. Ich kannte die vorher nicht, aber die haben echt eingeheizt und das publikum animiert. Der Song Japanese Bodies blieb mit im Gedächtnis.


DAF:

DAF habe ich vor einiger Zeit live erleben dürfen und ich steh einfach drauf. Dieser minimalistische Elektro aus den 80ern hat was. Man spürt ihn richtig. Der Sänger hat auch allezum tanzen animiert und sicher 100 Liter Wasser über sich selbst geleert ;) Publikum bekam manchmal auch was ab. Die Setlist hatte alles: Alle gegen alle, Räuber und der Prinz, Verschwende deine Jugend, Tanz den Mussolini... am meisten hab ich mich über Liebeszimmer gefreut. btw. der Songtext "Nachtarbeit ist Arbeit in der Nacht" ist ziemlich lustig. Den werd ich nicht so schnell vergessen ;)



Combichrist:
Combichrist ist ja sehr bekannt in der Szene, also dachte ich mir, dass ich mir die mal anschau. Ich habe mir aber nur 2-3 Lieder angehört. Ich war sehr enttäuscht. Zu langes und langweiliges Intro, und dann fehlte mir irgendwie die Stimmung, das was für mich ein konzert ausmacht!



Heimataerde:
Elektro-Mittelalter! Was für eine Fusion, aber sie funktioniert überraschend gut. Ich hab zwar nicht das gesamte Konzert gesehen, aber ich hab getanzt und mitgemacht als ich vorn war. Sie animieren sehr gut :)


Feuerschwanz:
Spaß-Mittelalter! Feuerschwanz liebe ich ohnehin heiß und innig, und dieses mal war wenigstens so viel Publikum da wie ihnen gebührt. Sie spielten leider viiieeeel zu wenige Songs, aber klar, keine Zeit :( Aber Wunsch ist Wunsch, Metnotstand im Märchenland und Hurra, Hurra die Pest ist da  wurden gespielt. Met und Miezen hat mir noch gefehlt.

Solar Fake:
Der Sänger ist ziemlich hübsch! Gefällt mir ;) Die Musik gefiel mir auch, wieder elektronisch, gut zum Tanzen mit schönen Melodien.

Letzte Instanz:
Nach Solar Fake lag ich ein bisschen im Gras und hab mir Letzte Instanz angehört. Ich war ja das letzte mal schon so enttäuscht und leider was es dieses Mal auch nicht besser. Beim neuen Song wurden alle dazu aufgefordert mit den Handys mitzufilmen. Das Lied war langweilig, da blieb nichts hängen.  Nur bei Wir sind allein kam ein bisschen Stimmung bei mir auf und natürlich bei Rapunzel, was aber nicht vollständig gespielt wurde.

Die Krupps:

Ich bin erst vor kurzem auf Die Krupps gestßen obwohl es die schon seit 1980 gibt! Wie kann das sein! Spannend find ich da in dem Zusammenhang für mich diese Wikipedia Info ;)
Ralf Dörper soll einem Text der Band Die Ärzte zufolge einen „süßen Körper“ haben. Wörtlich heißt es im Lied Meine Ex(plodierte Freundin):
„Sie hatte einen süßen Körper – so wie der Eine von den Krupps.
Wie hieß er noch? – Dörper.“
(Wobei 'Dörper' laut Booklet von Ralf Dörper selbst gesprochen wird)
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Krupps
Ich war jedenfalls selig als es anfing, sie sind so eine Mischung aus EBM und Neuer Deutscher Härte. Das klingt doch nach mir! Ich hab mich riiiesig über Schmutzfabrik, Risikofaktor, Amboss und To the Hilt gefreut. The Machinist of Joy hat mir leider gefehlt. Aber dafür war zu wenig Zeit. Im publikum wurde getanzt wie wild. Zwischendrin standen immer wieder verstörte Mittelalter Fans ;)


Faun:

Weiter zu ernsthaften Mittelalterklängen! Faun ist sehr melodisch und ruhig. Sie singen eher Balladen, aber diese verpassen einen ordentliche Ohrwürmer. Ich bin Diese kalte Nacht gar nicht mehr losgeworden. An sich sind sie mir etwas zu langweilig, ich mag es wenn es mehr abgeht, aber musikalisch gesehen sind sie toll. Viele Instrumente, viel mehrstimmiger Gesang etc. das kann durchaus was.

Deine Lakaien:
Ruhig ging es weiter, aber mit Dark Wave. Deine Lakaien sind eine klassische Gothic Band die jeder in der Szene mal gesehen haben muss, behaupte ich jetzt einfach mal. Viele ihrer Songs sind einfach Klassiker, wie Into my Arms oder Over and done. Der Sänger hat eine wunderschöne melodische Stimme der man einfach lauschen will. Ich muss sagen, live würd ich sie mir nicht nochmal anschauen, lieber auf Platte, dafür dort sehr gerne! Ich mag es einfach lieber wenns mehr abgeht, wobei ich schon auch getanzt habe.


In Extremo:
Endlich wieder etwas Bewegung. Hier bin ich in die erste Reihe aufgerutscht und hier wurde es richtig heiß mit der Feuershow. Ich hab In Extremo schon mehrmals live gesehen, aber war noch nie so weit vorne! Die neuen Songs, wie Gaukler und Feuertaufe gefielen mir gut, ich hab die neuen Alben nie verfolgt, bin aber froh, dass die auch super sind. Am meisten ging ich bei Vollmond und Küss mich ab. Wenn man die Instrumente mal so von nahen sieht wie alle spielen, dann ist das sehr beeindruckend.

And One:

Endziel: Bei And One erste Reihe sein und Steve Naghavi von der Nähe betrachten- Check! Ich war sooooo gut drauf und konnte bei jedem Lied mitsingen. Ich wusste nicht ob ich singen, klatschen, kreischen, tanzen, schunkeln oder winken sollte. Ich hab alles gleichzeitig ein bisschen gemacht ;) Mein Highlight war "So klingt Liebe", denn seit es diesen Song auf VIVA gespielt habe, war ich in die Band verliebt. habe sie inzwischen verloren und dann in Gothic Clubs wieder entdeckt und mich gewundert, dass ich sowas schon früher gehört habe ;) Andere geile Songs von der Setlist:Schwarz, Technoman, Unter meiner Uniform, Für, Get you closer, Wasted, High, Second Voice.... ein Traum :) Es wurde auch eine Tour für 2015 angekündigt. Count me in!


Sonntag, 5. Februar 2012

DAF am 5. Februar 2012 in Wien

as Publikum war übrigens geil- die hälfte war wohl über 50... ich saß am Anfang an nem Tisch und dann meinte einer zu mir "Wie schön, dass auch jüngere zu DAF gehen"... yay ich gehöre endlich wieder zu den Jungen!! Die Vorband war Tyske Ludder und ich fand die nicht mal so schlecht! Also ich konnte mich auch dazu sehr gut bewegen :) Aber dann kamen DAF und ich war begeistert von der Energie die die auf der Bühne liefern....Also dass die ihre Hits vor gut 30 Jahren hat, ist wirklich nicht zu merken. Alle haben bei Mussolini getanzt! Und auch andere tolle Songs wurden gespielt: Verschwende deine Jugend, Alle gegen Alle, Mein Herz macht Bum, Als wärs das letzte Mal, Der Räuber und der Prinz, Lüge, Rote Lippen... ja das war ne lässige Auswahl! Und der Sänger wirkte auch sehr glücklich und zufrieden als er performen konnte. Aber ich denke in dem Alter macht man das wirklich nur wenn es Spaß macht. Das Publikum war auch toll, jeder konnte tanzen, niemand wurde geschubst- So soll das sein <3 Also DAF schau ich mir wieder an! Und jetzt habe ich mir Lust auch endlich den Film Verschwende deine Jugend anzusehen! Immerhin spielen Tom Schilling und Robert Stadlober mit :)